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Mein Angebot richtet sich insbesondere an

  • Menschen in beruflich oder privat herausfordernden Situationen
  • Menschen, die eine schwere Erkrankung oder ihre Folgen bewältigen
  • Menschen mit besonderem Förderbedarf und ihre Angehörigen
  • Eltern, Kinder und ihre Familien in und nach Krisensituationen
  • Eltern und Geschwisterkinder eines frühgeborenen Babys
  • Geschwisterkinder von schwer (chronisch) erkrankten Kindern oder Jugendlichen
  • Familienmitglieder einer Familie, die durch eine Trennungssituation herausgefordert ist
  • Verwaiste Eltern nach Tod ihres Kindes

Systemische Therapie richtet sich an

  • Menschen in akut herausfordernden Lebenssituationen
  • Partnerinnen und Partner, die Unterstützung und Respekt füreinander vermissen und Wege aus dem „Nebeneinander“ suchen
  • Familienangehörige, die durch Krankheit, Tod oder Trennung in ihrer Familie stark gefordert sind

BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
Psychologische Beratung und systemische Therapie
Lange Zeit gab es drei anerkannte Richtlinienverfahren für Psychotherapie, die durch gesetzliche Krankenkassen finanziert wurden: Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und Tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Im Dezember 2008 hat der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) die Systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapie-Verfahren bestätigt. Nach Prüfung der zusätzlichen Anerkennung als „Richtlinien-Verfahren“ (neben den drei oben genannten Verfahren) durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wurde mit Beschluss am 28.11.20018 die Anerkennung der systemischen Therapie als viertes psychotherapeutisches Richtlinienverfahren festgestellt. Dies ermöglicht perspektivisch eine Erstattung der Leistung „Systemische Psychotherapie“ durch die gesetzlichen Krankenkassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist in Deutschland das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der (Zahn-) Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen. Hier wird bestimmt und festgelegt, welche medizinischen und psychotherapeutischen Leistungen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden. Trotz dieser Anerkennung hat sich die Psychotherapeutenkammer des Landes Baden-Württemberg am 14. April 2020 nicht dazu entschieden, eine Abrechnungsgenehmigung für die systemische Therapie bei Erwachsenen als vietes, gleichwertiges Richtlinienverfahren zu erteilen. Vielmehr wird Therapeuten die Abrechnungsgenehmigung für systemische therapeutische Leistungen lediglich erteilt, wenn sie als Psychotherapeuten systemische Therapie als Zusatzqualifikation erworben haben und neben einer Approbation zuvor einen Fachkundenachweis in einem der drei bisherigen Richtlinienverfahren innehaben. Damit wird die Entscheidung des GbA-Beschlusses aus meiner Sicht konterkariert. Systemische Therapie ist kein „ad on“-tool, sondern ein für sich stehendes therapeutisches Verfahren, das nachweislich wirksam ist.
Systemische Therapie ist vor allem an den Beziehungsprozessen der Personen interessiert, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt sind. Diese Personen aus dem Umfeld der Klienten sind auch für Veränderungs- und Lösungsprozesse von großer Bedeutung. Dazu gehören nicht unbedingt nur Familienmitglieder, auch andere Personen oder Institutionen können von Bedeutung sein. Spezifische therapeutische Verfahren ermöglichen, dass die beteiligten Personen bei einer Systemischen Therapie jedoch nicht unbedingt anwesend sein müssen. „Im therapeutischen und beraterischen Bereich orientiert sich systemische Praxis am Anliegen der Klienten und verzichtet auf normative Zielsetzungen und Pathologisierung. Systemisch ausgerichtete Therapie geht von der Autonomie der Rat- und Hilfesuchenden aus und betrachtet diese als „Experten und Expertinnen ihrer selbst“. Dabei wird das individuelle Erleben der Einzelnen als subjektive Verarbeitung ihrer lebensgeschichtlichen, affektiven und kognitiven Beziehungserfahrungen verstanden.“ Zitat aus der Homepage des Deutschen Verbands für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V. www.systemische-gesellschaft.de.

Traumatherapeutische Unterstützung durch behutsame Trauma-Integration
Mit Hilfe der TRIMB® - Methode (Trauma Rekapitulation with Imagination, Motion an Breath) gelingt eine klientenzentrierte, behutsame und nachhaltige Integration traumatischer Erfahrungen.
Die Methode wurde ursprünglich in den 1960’ger Jahren von der Psychiaterin Dr. med. Ingrid Olbricht als Resultat ihrer Arbeit mit schwer traumatisierten Patient*innen im stationären Kontext entwickelt. Danach wurde sie Anfang der 2000’er Jahre von der ärztlichen Psychotherapeutin Ellen Spangenberg weiterentwickelt (https://www.ellen-spangenberg.de/trimb-methode/#toggle-id-1 ). Im Zentrum der Methode steht anstatt einer detaillierten Befassung mit erlebten traumatischen Erfahrungen durch Konfrontation und Rekonstruktion, die Herausarbeitung bestimmter „Hotspots“ der traumatischen Erfahrungen. Immer erlebt sich die Klient*in dabei selbst aktiv und nimmt Einfluss, erlebt sich selbst wirksam.
Nach Definition der Hotspots ermöglicht die Methode deren Transformation, eine „Entgiftung“ und in Folge eine nachhaltige Integration traumatischer Erfahrungen.

Psychologische Beratung mit Unterstützung des Neuro-Immaginativen Gestaltens NIG ® Mit Hilfe dieser „Methode setzen Klienten ihr Anliegen in mit der nicht-dominanten Hand spontan erstellte Skizzen um, die sie als Bodenanker verwenden. Durch das Sich-ins-Bild-Stellen werden die Skizzen mit dem ganzen Körper und allen Sinnen erfahren und neue, unerwartete Perspektiven erlebt.“ Zitat aus der Homepage des NIG Institus www.nig-institut.de. Die Methode wurde in den 90ger Jahren von Dr. Eva Madelung entwickelt und wird aktuell durch Barbara Innecken und Team im Deutschsprachigen Raum weitergebildet.

beigefügte Dokumente